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Beim Augenarzt in Dresden, sind deine Augen in besten Händen

Ein Augenarzt Dresden wird auch Ophthalmologe genannt. Dabei handelt es sich fachlich gesehen um einen Facharzt für Augenheilkunde. Er behandelt Erkrankungen und Funktionsstörungen des Auges, der Sehnerven bis hin zur Sehrinde des Gehirns. Dieses ist das Zentrum, welches die Dinge verarbeitet, die das Auge aufnimmt. Er entscheidet dann auf der Grundlage der Diagnostik die entsprechenden medizinischen Behandlungen und auch Therapieformen.

Welche Aufgaben und Zuständigkeiten hat ein Augenarzt in Dresden?

Das Auge des Menschen ist eines der wichtigsten und komplexesten Sinnesorgane. Aufgrund dessen ist es nicht verwunderlich, dass die Augenheilkunde zu den ältesten, medizinischen Dachdisziplinen zählt. Es umfasst sowohl die mechanisch-funktionelle wie auch nervale Struktur. Daher ist es nicht verwunderlich, dass das Aufgabengebiet eines Augenarztes sehr umfangreich ist.

Die Augenheilkunde umfasst nicht nur das Erkennen und Behandeln von Erkrankungen und Funktionsstörungen der Augen, sondern der Augenarzt arbeitet auch mit anderen Fachgebieten eng zusammen. Das Auge ist mit vielen anderen Bereichen verknüpft wie der HNO-Medizin, der Dermatologie und Neurologie. Augenärzte werden oft gebeten, ophthalmologische Befunde zu erstellen. Dadurch werden Verdachtsdiagnosen von anderen Fachbereichen wie der Inneren Medizin oder der Neurologie beim Patienten bestätigt oder ausgeschlossen.

Welche Krankheitsbilder in der Augenheilkunde gibt es?

Ein Augenarzt hat ein breites Spektrum von unterschiedlichen Erkrankungen und Funktionsstörungen, die in sein Fachgebiet fallen. Es gibt eine einfache Entzündung des Auges und der Augenlider bis hin zu komplizierten Sehstörungen. Die bekanntesten sind wohl:

  • Grüner Star (Glaukom)

  • Grauer Star (Katarakt)

  • Diabetische Retinopathie

  • Altersbedingte Makuladegenration (AMD)

  • Bindehautentzündung (Konjunktivitis)

  • Kurzsichtigkeit (Myopie)

  • Trockenes Auge

  • Lidrandentzündung (Blepharitis)

  • Hornhautverkrümmung (Astigmatismus)

  • Alterssichtigkeit (Presbyopie)

Welche Untersuchungsmethoden / Behandlungsmethoden des Augenarztes gibt es?

In den meisten Fällen arbeitet der Augenarzt nach einem festgelegten Schema. Ein Patientengespräch ist die Grundlage. Dabei wird das Leiden detailliert geschildert, eingeschätzt und beschrieben. Die Augen werden anschließend von dem Arzt von außen begutachtet. In den meisten Fällen mit einer Spaltlampe. Im Anschluss erfolgen dann Untersuchungen wie:

  • Sehtest

  • Sehvermögen

  • Gesichtsfeldprüfung

  • Floureszenz-Angiograpie

  • Optische Kohärenztomographie (OCT)

Wie sieht das Studium zum Augenarzt aus?

Ein abgeschlossenes Medizinstudium und die anschließende Weiterbildung im Bereich der Augenheilkunde ist die Voraussetzung für die Tätigkeit als Augenarzt. Insgesamt dauerte das Medizinstudium 6 Jahre und somit 12 Semester und setzt sich aus den folgenden drei Abschnitten zusammen:

  • Vorklinik

  • Klinik

  • Praktisches Jahr

Insgesamt dauert die Vorklinik 2 Jahre. In dieser Zeit werden die theoretischen Grundlagen der Medizin vermittelt.

Weitere 3 Jahre dauert der klinische Teil im Studium. Die klinischen Fächer wie Chirurgie, Anästhesie und Augenheilkunde werden in dieser Zeit erlernt.

Nachwuchsmediziner lernen im abschließenden praktischen Jahr in einer Klinik den praktischen Teil des Arztberufes. Die ärztliche Weiterbildung erfolgt nach dem Abschluss des Medizinstudiums und der erhaltenen Approbation.

Facharzt für Augenheilkunde – Ausbildung und Weiterbildung

Im Rahmen der Weiterbildungszeit zum Assistenzarzt findet die Ausbildung zum Augenarzt innerhalb der 60 Monate statt. Bis zu 36 Monate können dabei im ambulanten Bereich abgeleistet werden. Ebenso kann eine Spezialisierung für den Augenarzt in den sogenannten Fachkunde-Ausbildungen gemacht werden. Diese haben eine Dauer von einem Jahr. Die Laboruntersuchungen in der Augenheilkunde, Laserchirurgie der Augenheilkunde oder auch die Chirurgie der Augenmuskeln zählen dazu.

Welche Voraussetzungen gibt es für den Beruf des Augenarztes?

Zunächst muss der Interessent sein Abitur erfolgreich abgeschlossen haben. Im Anschluss erfolgen dann zwölf Semester Studium und das Ablegen des Staatsexamens. Im Anschluss wird die staatliche Zulassung zum Ausüben der ärztlichen Tätigkeit beantragt. Im Anschluss erfolgt die Ausbildung zum Assistenzarzt der Ophthalmologie. Dies dauert noch einmal fünf Jahre. Diese wird in der niedergelassenen Praxis oder in einer Augenklinik absolviert. Im Anschluss besteht dann die Möglichkeit als angestellter Augenarzt zu praktizieren oder eine eigene Praxis zu eröffnen.

Das Auge an sich ist ein kleines Organ. Arbeitet der Augenarzt gründlich, werden die kleinsten Veränderungen sofort auffallen. Eine ruhige Hand ist bei einer Operation von Vorteil, denn dabei sieht man die eigenen Hände nicht. Es wird dabei nur durch ein Mikroskop geschaut und nur der Bereich gesehen, in dem sich der Augenarzt beschäftigt und seine Werkzeuge sehen. Eventuell ist dies Gewöhnungsbedürftig.

Wie sind die Verdienstmöglichkeiten als Augenarzt?

In Deutschland liegt das Gehalt eines Augenarztes bei monatlich ca. 8.000 Euro. Im Jahr sind dies ca. 96.000 Euro. Arbeitet man als niedergelassener Arzt in einer eigenen Praxis ist das Gehalt deutlich höher. Laut Berufsausübungsgemeinschaft (BAG) liegt dies im Bereich der Augenheilkunde bei den Topverdienern bei rund 249.000 Euro jährlich. Dies ist der Reinertrag. Noch besser verdienen lediglich niedergelassene Radiologen.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten haben Augenärzte?

Es besteht die Möglichkeit, als Augenarzt Anpassungs- und Zusatzweiterbildungen zu absolvieren. Bei einer Anpassungsweiterbildung wird stets das Wissen auf dem neusten Stand gebracht. Dabei wird besprochen, welche aktuellen Entwicklungen es gibt und man bleibt auf der Höhe der Zeit. Diese Weiterbildungen sind gesetzlich verpflichtend. Diese Angebote gibt es auch im Bereich der Chirurgie, Humanmedizin und des Gesundheitsmanagements.

Weiter spezialisieren kann sich der Augenarzt mit einer Zusatzweiterbildung. Dazu können auch Notfallmedizin und Betriebsmedizin zählen.

Lohnt es sich eine eigene Praxis aufzumachen?

Natürlich trägt ein Augenarzt mit eigener Praxis auch das finanzielle Risiko. Jeder, der diesen Gedanken hat, sollte sich dessen bewusst sein. Es gibt jedoch nicht viele Augenarztpraxen. Aufgrund dessen ist das Risiko überschaubar. Lediglich die finanziellen Mittel für den Start in die Selbstständigkeit müssen erbracht werden. Die Kosten lassen sich jedoch recht gut kalkulieren, da es genug Patienten gibt.

Der Augenarzt hat bei einer eignen Praxis jedoch den Vorteil, sein eigener Chef zu sein. Somit kann er auch die Behandlungen durchführen, die er für richtig hält und deren Diagnose er gestellt hat. Dadurch ist dies viel einfacher zu handhaben und die Verdienstmöglichkeiten sind sehr gut. Der Verdienst steigt, je mehr Behandlungsmöglichkeiten er anbietet.

Kann jeder Augenarzt in Dresden werden?

Jeder Interessent kann Augenarzt werden, wenn er einen entsprechend guten Notendurchschnitt beim Abitur erbracht hat. Nachdem das Medizinstudium mit zwölf Semestern erfolgreich abgeschlossen wurde, erfolgt eine fünfjährige Fortbildung zum Arzt für Augenheilkunde. In einer Augenklinik kann der Arzt dann zum Oberarzt oder Chefarzt in der Augenklinik aufsteigen.

Er hat jedoch auch die Möglichkeit, sich selbstständig zu machen und dann eine eigene Augenarztpraxis zu eröffnen. Als selbstständiger Augenarzt sind die Verdienstchancen recht gut. Die Augenleiden und Sehschwächen nehmen bei den Menschen in Deutschland immer mehr zu.

Augenärzte nach Bundesländern sortiert

Augenärzte nach Städten sortiert